
Das ultra-brillante AMOLED-Display wurde nochmals verbessert
2009 beeindruckte Samsung mit AMOLED und dessen ungesehen kontrastreicher und ultra-brillanter Darstellung. Sie stellte all das, was man von konventionellen Bildschirmen kannte, weit in den Schatten.
Konsequente Weiterentwicklung
Während herkömmliche AMOLED-Displays eine durch Luftpolster getrennte, Touchrezeptorenschicht aus Indiumzinnoxid nutzen, um festzustellen, wo der Finger den Touchscreen berührt, konnte diese Reaktionsschicht nun extrem dünn direkt auf dem Display untergebracht werden.

Aufbau eines Super AMOLED-Displays im Vergleich zu einem herkömmlichen AMOLED- Display.Vergrößern

Bei Super AMOLED ist die berührungssensitive Schicht direkt auf dem AMOLED-Display untergebracht. Der Hauptvorteil dieser On Cell-Technologie: Die Lichtdurchlässigkeit konnte von 80% auf 97% erhöht werden – bei einer gleichzeitigen Reduktion der Reflektionen von 20% auf 4%. Dabei sinkt der Energieverbrauch signifikant.
Die bis zu 0,6 mm flacheren Displays erlauben zudem neue Formfaktoren oder bei Bedarf den Einbau größerer Akkus für längere Laufzeiten des Smartphones.
Bessere Ablesbarkeit auch bei direktem Sonnenlicht: Reflektionen sind reduziert, da der Abstand zwischen eigentlichem Display und Touchscreen geringer ist. | |
| Höhere Brillanz: Weniger Schichten bedeutet höhere Lichtdurchlässigkeit. Das Ergebnis sind noch brillantere Bilder. | |
Flachere Bauform: Weniger Schichten ermöglichen bis zu 0,6 mm flachere Displays und damit noch flachere Handys. | |
| Längere Akkulaufzeit: Durch die verbesserte Lichtdurchlässigkeit ist der Energieverbrauch geringer. Die flachere Bauform erlaubt zudem Akkus mit höherer Kapazität. | |
Rahmenloser Look: Der Verzicht auf Schichten und Luftpolster gestattet eine rahmenlose, transparente Glas-Optik und damit neue Handy-Designs. |